Chronische Gastritis natürlich heilen – ohne Chemie – Iberogast

Bereits im Alter von 14 Jahren bekam ich die ersten Magen – Darm Probleme. Als Kind habe ich schon immer sehr gerne deftig gegessen. Im jungen Teenageralter hat sich mein ungesundes Essverhalten verstärkt.

Dadurch, dass beide Elternteile berufstätig waren und meine Mutter mir zu Mittag nicht Hausgemachtes zubereiten konnte, war ich meist gezwungen auswärts zu essen, was für mich in der Regel „Fast Food“ bedeutete. Zu der Zeit war ich jedoch froh darüber mir einen Burger mit Pommes und Ketchup, Döner oder eine fettige Pizza holen zu können. Dies hat sich auch in meinem Körpergewicht bemerkbar gemacht. Über die Jahre hinweg habe ich nämlich über 20kg zugelegt. Hinzu kamen verstärkt Magen – Darm Probleme, was sich vor allem in morgendlicher Übelkeit sowie starken Magenschmerzen äußerte. Nach der Zufuhr von Essen ging es mir in der Regel wieder besser. Ca 1 – 2 h nach einer Mahlzeit verschlimmerten sich die Magen – Darm Schmerzen wieder. Des Weiteren kamen auch Beschwerden, wie saures Aufstoßen, teilweise Schwindel und Antriebslosigkeit hinzu.

Leider habe ich all diese Symptome über 4 Jahre lang mit mir geschleppt, ohne einen Arzt aufzusuchen. Erst als ich eines Tages nichts mehr zu mir nehmen konnte aufgrund starker Übelkeit, Magenschmerzen sowie extremer Blässe der Haut, bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, der mich dann gleich zu einem Gastroenterologen überwiesen hat. Beim Gastroenterologen wurde eine Magenspiegelung durchgeführt. Durch die Magenspiegelung konnte schnell die Diagnose „chronische Gastritis“ gestellt werden. Sogar eine leichte Magenblutung wurde durch die Spiegelung diagnostiziert.

Mit dieser erschreckenden Diagnose bin ich nach Hause gefahren und habe mich erst im Internet schlau gemacht. Der Facharzt hat mir zudem Protonenpumpenhemmer (Omeprazol) verschrieben, die überschüssige Magensäure unterdrücken sollten. In den ersten 3 – 4 Tagen konnte ich tatsächlich eine Verbesserung verspüren. Jedes Mal, wenn ich das Medikament abgesetzt hatte, traten die alten Symptome in noch schlimmerer Form ein. Es hatte sich ein Teufelskreis eingeschlichen. Ich war auf die Protonenpumpenhemmer (Omeprazol) angewiesen und nahm diese über 3 Monate lang durchgehend ein. Diese hatten auch ziemliche Nebenwirkungen, wie Schwäche, Übelkeit, Gereiztheit und leichter Haarausfall, der sich nach Absetzen wieder gebessert hatte. Im Endeffekt ging es mir nach Absetzen der Medikamente schlechter als zuvor.

Eines Tages hatte ich beschlossen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich habe zahlreiche Bücher zu diesem Thema gelesen und mich in unterschiedlichen Foren im Internet schlau gemacht. Ich habe mir gezielt einen Plan in Bezug auf Ernährung und Sport erstellt.

Ich machte nämlich eine erschreckende Feststellung als ich all die Informationen aus den Fachbüchern und Internet einholte. Meine ursprüngliche Ernährung bestand überwiegend aus säurebildenden Lebensmittel, die zumeist denaturiert waren. Also Fertiggerichte, Burger, Cola, Schokolade, Wurst, Käse, viele Weizenprodukte und sehr viele Milchprodukte. Obst und Gemüse nahm ich kaum zu mir.

Ohne zu übertreiben, merkte ich bereits in den ersten 3-4 Tagen die ersten Veränderungen nachdem ich überwiegend auf Obst und Gemüse umgestellt war. Mir war zu Anfang etwas mulmig zu Mute, da sich ein Körper erstmal an die Umstellung gewöhnen musste und den ganzen Abfall, der sich über die Jahre angesammelt hatte über die Leber und Nieren, abzusondern. Richtig positive Veränderungen bemerkte ich nach ca 2 Wochen. Von da an stellte ich fest, wie sich mein Wohlbefinden von Tag zu Tag enorm besserte. Ich war weniger Müde, konnte besser durchschlafen, hatte keine Magenbeschwerden mehr (außer wenn ich mal gesündigt hatte…). Psychisch ging es mir ebenfalls enorm besser. In der akuten Entzündungsphase nahm ich zusätzlich „Iberogast“ (ein Extrakt unterschiedlicher Heilkräuter) zu mir, welches insbesondere bei Magen – Darm Entzündungen große Wirkung erzielt.

Die Umstellung fiel mir zu Anfang ziemlich schwer, bis sich die ersten Verbesserungen bemerkbar machten. Mittlerweile genieße ich die gesunden Mahlzeiten. Insbesondere gekochte Kartoffeln, Bohnen, Leinsamen haben einen positiven Effekt auf den Magen. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen, empfiehlt es sich nebenher leichten Sport zu treiben. Die körperliche Bewegung regt die Magen – und Darmtätigkeit ebenfalls an.

Ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen nicht aufzugeben, denn eine Heilung ist definitiv möglich, wie ich an mir selbst feststellen konnte. Es wird nur ein starker Wille und Durchhaltevermögen zur erfolgreichen Umstellung benötigt. Meine Ernährungsumstellung hat nicht nur meine chronische Magenschleimhautentzündung geheilt, sondern auch meine Darmentzündung, die bei einer weiteren Untersuchung festgestellt wurde. Auf die Darmentzündung werde ich in einem separaten Beitrag näher eingehen.

Ich würde mich über Eure Erfahrungen und Erfolge in Form von Kommentaren freuen.

Viele Erfolg an Alle

PS: Insbesondere in einer akuten Phase einer Magen – Darmentzündung, ist es sinnvoll ein homöohpatisches Mittel, wie „Iberogast“ einzusetzen. Denn die Natur – Kräutermischung beruhigt die ohnehin gereizten Magen – und Darmschleimhäute, so dass wieder Nahrung von den Schleimhäuten aufgenommen werden kann. Anbei ein Link zum Produkt:

 

1 Kommentar

    • Artur on 16. Oktober 2018 at 20:26
    • Antworten

    Hi,
    danke dir für den informativen Artikel. Kann ich nur bestätigen.
    Iberogast ist super, bei Entzündung, Magenschmerzen oder Übelkeit. Hilft mir persönlich immer.

    Ich weigere mich all die Chemie zu mir zu nehmen, die uns Ärzte immer wieder verschreiben…

    mfg

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